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Allgemeines zur Region:
Direkt vor Athen liegen die saronischen Inseln. Die Inselgruppe besteht aus sieben Inseln (Ägina, Angistri, Poros, Hydra, Methana, Salamis und Spetses). Vor allem bei den griechischen Touristen sind die Inseln sehr beliebt, ausländische Urlauber findet man hier weniger. Ägina, die größte Insel, ist ein willkommenes Wochenendziel vieler Athener, denn sie ist nur einen Katzensprung vom Hafen von Piräus entfernt. Zu allen Inseln fahren Fähren, so dass man sie leicht erreichen kann. Eine Fahrt von Athen nach Ägina lohnt sich auf jeden Fall schon allein wegen des gut erhaltenen und herrlich gelegenen Aphaia Tempels aus dem 5. Jahrhundert v. Christus. In der Nähe des Tempels liegt der Badeort Agía Marína, mit dem größten Strand der Insel. Auch Ägina Stadt mit ihren engen Gassen und dem schönen, schon in der Antike erbauten Hafen, sind einen Besuch wert. Die Ruinenstadt
Paliochóra liegt im Inselinneren am Hang eines kegelförmigen Hügels. Angeblich hätte die Stadt 365 Kirchen besessen, von denen noch ca. 30 erhalten sind. Ägina wird auch als Pistazien Insel bezeichnet, denn überall auf der Insel findet man sie. Im August ist Erntezeit. Angistri ist die kleinste Insel der saronischen Inselgruppe. Sie hat gerade mal 500 Einwohner von denen viele Albaner sind. In den drei Dörfern der Insel gibt es mehr Betten für Urlauber als Einwohner. Vulkanischen Ursprungs ist die Insel Poros, die gerade mal 500 m vom Festland getrennt ist. Von Piräus erreicht man sie mit der Schnellfähre Flying Dolphins in etwa einer Stunde. Sehenswert sind die antiken Überreste des Poseidon Tempels und man findet auf der Insel schöne Sandstrände. Die Insel Hydra ist eine Künstlerkolonie mit viel Schick. Auf Hydra gibt es so gut wie keine Straßen und von daher auch keine Autos. Fortbewegungsmittel ist wie eh und je der Esel. Einheimische bieten sie recht günstig an. Sehenswertes auf der Insel sind die großen Herrenhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert sowie die Klöster im Inselinneren. Die südlichste der saronischen Inseln ist Spetses. Sie ist bekannt durch ihre dichten Pinienwälder und beliebt bei Griechen und Engländer. Die Insel hat einen schönen Hafen mit gemütlichen Tavernen. Auf Spetses findet man zahlreiche Kiesstrände und man hat die Möglichkeit Ausflüge zur Peloponnes Küste zu unternehmen. In den Monaten Juli und August sowie an den Wochenenden im Sommer ist es schwierig eine Unterkunft auf den saronischen Inseln zu finden. Campingplätze gibt es keine auf den Inseln.
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